Saturday, November 26, 2005

Jahresendbrief

Christus-Treff - Jesus-Gemeinschaft - Friends
Marburg – Berlin – Jerusalem
Ein Brief an unsere Freunde

Liebe Freunde! Advent 2005

Zum Jahresende senden wir herzliche Grüße! Wie jedes Jahr möchten wir unseren Dank für alle Eure Verbundenheit und Unterstützung mit der beiliegenden Jahreskarte 2006 ausdrücken.

Unsere Jahreskarte 2006 – eine Ikone aus Syrien

Die abgebildete Ikone wurde uns von Bischof i.R. Dr. Christian Zippert für das ChristHaus überreicht. Er hatte sie vom rum-orthodoxen Patriarchen in Syrien bekommen. Die kleine Inschrift auf der rechten Seite erklärt das Bild. Dort steht: ho nymphíos – der Bräutigam. Auf den ersten Blick ist diese Darstellung für uns ungewöhnlich. Aber wer länger hinschaut, kann das Gefühl der Fremdheit überwinden. Wir haben dieses Bild als Jahreskarte ausgewählt, weil es die Verbindung mit Christen in anderen Ländern ausdrückt, und gleichzeitig deutlich macht, dass Jesus das Zentrum unseres Lebens und unserer Gemeinschaft ist. Jesus – der Bräutigam. Ein grundlegendes biblisches Motiv. Schon Johannes der Täufer hat Jesus mit dem Bräutigam verglichen. (Johannes 3, 29)
Am Ende der Bibel erscheint die Gemeinde der Christen als „Braut“, die gemeinam mit Gottes Geist Menschen zu Jesus ruft: „Der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ (Offenbarung 22, 17) So ist dieses Bild eine Einladung, zu Jesus zu kommen und ihn zu lieben mehr als alles andere in der Welt. Diese Einladung wollen wir weitergeben.

Wachstum in Marburg, Jerusalem und Berlin

Marburg: Hier in Marburg haben wir in den letzten Monaten ein erstaunliches Wachstum erlebt. Weil die Besucherzahlen ständig gestiegen sind, bieten wir seit Anfang November zwei Gottesdienste am Sonntagmorgen an, um 10 Uhr und um 12 Uhr. Beide sind gut besucht bis gerammelt voll. Erstaunlich! Auch der englischsprachige Gottesdienst am Sonntagabend und der traditionelle Donnerstags-Gottesdienst wachsen weiter. Im Einsteigerkurs für neue Mitarbeiter waren über sechzig Leute, die größte Zahl bisher. In all dem sehen wir eine große Suche nach Gemeinschaft, nach Gotteserfahrung und Glaube in unserer Zeit. Unsere zwei Jugendarbeiten – TeenZone und TeensClub - erreichen viele junge Leute. Die Arbeit mit Kindern boomt auf allen Ebenen. Neu ist die Spielplatzkirche mit Michael Allgäuer auf dem Richtsberg. Auch Andy und Liz Goodacre verstärken unser Team. Andy arbeitet hauptamtlich mit und hat vorrangig Studenten im Blick. Parallel macht er per Fernstudium seine Ausbildung zum anglikanischen Pfarrer.
Jerusalem: Die Arbeit im Johanniter-Hospiz in Jerusalem läuft jetzt schon im 13. Jahr. Steffi und Guido Baltes schaffen zusammen mit den Volontären eine Atmosphäre, in der sich Gäste und Besucher wohl fühlen können. Außerdem halten sie den Kontakt mit vielen im Land: Touristen und Einheimischen, beten für Versöhnung und sind ein Zeugnis für Jesus, dessen Wahrheit und Liebe allen gilt. Der Christus-Treff Jerusalem ist inzwischen zu einem Geheimtipp für viele geworden.
Berlin: Auch hier ist das Stichwort Wachstum. Viele Marburger sind nach Berlin umgesiedelt und verstärken die Kerngemeinschaft. So füllen sich die Gottesdienste langsam, und neue missionarische Kräfte werden freigesetzt. Das offene Haus ist anziehend für viele Nachbarn und andere. Gut ist es, wenn wir weiter für das Team um Alexander und Ruthild Oed und die Prego-Gemeinschaft beten.

Gemeinschaft – Grundlage für geistliche Bewegung

Gemeinschaft ist in der Christus-Treff-Geschichte immer wichtig gewesen. Die Teams, Hauskreise, verbindliche Gemeinschaften und nicht zuletzt die Jesus-Gemeinschaft bilden lebendige Zellen. Als JG und CT sind wir in ein Netzwerk geistlicher Gemeinschaften eingebunden, sowohl durch persönliche Beziehungen als auch durch das „Treffen Geistlicher Gemeinschaften“. So bin ich Mitglied in einem Ausschuss der EKD, der ein Grundlagenpapier zur Stellung von Kommunitäten und Gemeinschaften erarbeiten soll. Wir merken immer wieder, dass wir den Austausch mit anderen geistlichen Zellen brauchen. Im vergangenen Jahr hatten wir Kontakt vor allem mit der Jesus-Bruderschaft Volkenroda, den Christusträgern, der Offensive Junger Christen, dem Jesustreff in Stuttgart, dem CVJM-emotion in Essen, dem „Stoffwechsel“ in Dresden, der Geistlichen Gemeindeerneuerung, vielen CVJMs, mit St. Mary’s in London, der Baptistenunion in Georgien, anderen Gemeinden in Marburg, Christen im Sudan und vielen mehr.

Raum für Menschen – Raum für Begegnung mit Gott

Der Umbau vom ChristHaus ist im letzten Jahr mit Macht voran gegangen. Viele ehrenamtliche Helfer haben mitgearbeitet, in den Bauwochen im August waren es über 130 verschiedene Personen. Jetzt geht es mit kleinem Team und mit Fachfirmen weiter. Ein Wunder ist, dass wir bislang alle Rechnungen bezahlen konnten. Die groben Arbeiten werden noch vor Weihnachten fertig. Die Inneneinrichtung braucht noch einmal eine finanzielle und arbeitsmäßige Anstrengung im Frühjahr. Jetzt schon merken wir, wie großartig es ist, die neu gestalteten Räume erobern zu können.

Kleine Dinge – große Wirkung

Auch 2005 waren viele von uns unterwegs, die Botschaft von Jesus vielen weit über Marburg hinaus zu bringen. Auf der Basis von Friends erreicht Gottfried Müller tausende junger Leute. Aber auch Elke und ich sind oft zu Verkündigungsdiensten unterwegs. Die Bücher von CTlern erreichen darüber hinaus unzählige Menschen. Allein die Namen der CT-Autoren aufzuzählen, zeigt, welch einen Reichtum uns Gott geschenkt hat: Georg und Margit Pflüger, Guido und Steffi Baltes, Steve und Anke Volke, Dietmar Pfennighaus, Tobias Faix, Thomas Weißenborn, Gottfried Müller, Elke und Roland Werner. Dazu kommen CD-Produktionen, so die neueste CT-CD mit Anbetungsliedern: „Ich dreh mich um dich!“ Über die Gemeinde- und Verkündigungsarbeit hinaus hat unsere Seelsorgearbeit und nicht zuletzt das CT-Ärztehaus große Auswirkungen in die Stadt und Region hinein. Der Buchladen Quo Vadis ist durch den engagierten Einsatz von Eva Gierse und ihrem Team zu einem Anlaufpunkt für viele geworden. Unser Blick auf weltweite Nöte wird durch das „MUT“ (Missionsunterstützungsteam) und seit Sommer durch die Arbeit von Stefan und Tine Bösner, die lange Jahre in humanitärer Hilfe im Sudan engagiert waren, geschärft. Dankbar sind wir auch für die Kurzzeitmitarbeiter aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Georgien, USA und England. Unterstützt und ermöglicht wird die gesamte Arbeit durch treue Mitarbeiter wie Dirk Klingelhöfer im Büro und Christian Mutschler im Bau, die beide immer wieder Helfer integrieren.

Reich und doch abhängig

So sind wir dankbar für den Reichtum, den Gott uns schenkt: die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, finanzielle Mittel, Kreativität, Begabungen, Kontakten, Verbindungen. Zu diesem Reichtum gehört auch Ihr! Wir wollen trotz aller Unsicherheiten auch in Zukunft mutige Schritte tun, im Vertrauen auf Gottes Zusage, der sagt: „Ich will dich nicht verlassen noch versäumen!“ (Hebräer 13, 5)
Ganz herzlich und dankbar grüßt für die gesamte Christus-Treff-Mitarbeiter-Gemeinschaft
Dein/Ihr/Euer
Roland Werner

Weitere Infos über die verschiedenen Zweige des Christus-Treff, die Arbeit von Friends, das Johanniter-Hospiz und den ChristHaus-Umbau usw. schicken wir gern zu: CT-Büro, Steinweg 12, 35037 Marburg, buero@jesus-gemeinschaft.de, Tel. 06421-64470, + www.christus-treff.org + + www.christhaus.de + www.friends-marburg.de + http://Berlin.christus-treff.org +
Wer uns unterstützen will:
Christus-Treff allgemein: Konto 10 100 700 20. Friends: 10 100 10 663.
ChristHaus-Umbau 1000 2630. Alles Sparkasse Marburg-Biedenkopf, BLZ 533 500 00. Danke.

4 Comments:

Blogger Mirko Sander said...

hey roland ...
habe heute deine anzeige in der dran zu deinem blog gelesen :)
herzlich wilkommen in der bloggerwelt!

bloggen ist toll ... fast so toll wie kaffee trinken ... gehen wir mal wieder kaffeetrinken?

segen dir!

bist ein guter!

GoD is in control and he never makes a mistake!

9:58 AM

 
Blogger Martin.D[x]D.nitraM said...

This comment has been removed by a blog administrator.

8:44 AM

 
Blogger Martin.D[x]D.nitraM said...

Hallo Roland,
davon gehört,
mal gegoogelt,
und da gewesen!

Ich würde immer noch gerne wissen, warum dein Vorwort doch nicht in der Volxbibel gelandet ist.
Nun ja, es gibt für alles eine Antwort.
Freu mich dich hier mal zu lesen.
Bis hoffentlich bald mal!
Dein Martin

8:46 AM

 
Blogger jiska said...

Ich bin mir etwas unsicher, ob hier noch jemand vorbeischaut, weil alles von 2005 ist...

Auf jeden Fall hab ich im Inet wenig zum CT-Ableger in Jerusalem gehört. Da ich im Sommer für ein Jahr in Israel bin, wollte ich da dann öfters vorbeischauen und mich jetzt schonmal ein bissl schlau machen.

Wär prima, wenn mir hier jemand einfach kurz antworten könnte (Page angeben oder so)...:)

3:34 AM

 

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