Thursday, June 29, 2006

Calling all Nations 15. Juli Berlin

Liebe Grüße an alle Leser!

Ich habe länger nichts von mir hören lassen. Hier nun eine kleine Stellungnahme zu einem aktuellen Thema:

Kurze Stellungnahme zum „Zwischenruf“

Warum man sehr wohl zu Calling All Nations fahren kann


In diesen Tagen macht eine email die Runde, die von einer Teilnahme an der Veranstaltung „Calling all Nations“ am 15. Juli 2006 im Olympiastadion in Berlin abrät. Sie ist verfasst von Dr. Theo Lehman, Lutz Scheufler und Hartmut Zopf. Als Leitungskreis wollen wir dazu kurz Stellung nehmen.
Wir sind enttäuscht, dass die genannten Brüder in einer kritischen Phase der Vorbereitung eine Mail mit irreführenden Vorwürfen verbreiten, ohne vorher das Gespräch mit uns gesucht zu haben. Sie kritisieren sowohl den Preis als auch inhaltliche Aspekte. Auch wir hätten uns gewünscht, solch einen Tag ohne Teilnahmebeitrag durchführen zu können und tun derzeit alles, um das Budget noch einmal drastisch zu kürzen. Die Charakteristik einer Stadionveranstaltung verursacht Unkosten, die nicht zu umgehen sind. Calling all Nations wird von keiner offiziellen Seite subventioniert und muss sich ganz aus den Ticketverkäufen sowie Spenden finanzieren.
Bei zur Zeit gut 16.000 verkauften Tickets hoffen wir auf 25.000 Teilnehmer, damit alle Kosten gedeckt werden können. Alle Mitwirkenden haben deswegen auf Honorare, Gagen, und Erstattung der Kosten für Fahrt und Unterbringung verzichtet. Dafür sind wir dankbar.
Wenn der im „Zwischenruf“ aufgebauschte Gegensatz zwischen Geld für eine christliche Veranstaltung einzusetzen oder direkt für die Mission zu geben, so richtig wäre, könnte die Mehrzahl christlicher Aktionen gar nicht stattfinden.
Die Vision der Veranstaltung ist, Christen zum Lob Gottes zusammenzuführen, sie zum Gebet für unser Land und die Welt zu ermutigen und das Anliegen der weltweiten Mission zu betonen. Dies kommt im Programm durch Loblieder, Gebete und mehrfache Predigteile zum Ausdruck. Wir sind ermutigt, dass viele Christen aus den unterschiedlichsten Kirchen und Prägungen dieses Anliegen verstanden haben und gemeinsam feiern, beten und Gottes Wort hören wollen.
Die uns unterstellten Sonderlehren wie z.B. „Wohlstandsevangelium“ und ähnliches spielen weder im Veranstalterkreis noch an dem Tag selbst eine Rolle. Auch der Vorwurf, im Programmheft fänden sich keine biblischen Begründungen, ist nicht wahr.
Als Veranstalter hoffen wir, dass sich noch viele spontan auf den Weg nach Berlin machen und sich von dem „Zwischenruf“ nicht in dem Anliegen irre machen lassen, gemeinsam den dreieinigen Gott in einer großen internationalen Gemeinschaft von Christinnen und Christen anzubeten.
Karten sind nach wie vor im Vorverkauf und auch am Tag selbst am Olympiastadion erhältlich.

www.callingallnations.com

Der Leitungskreis von Calling all Nations, 20. Juni 2006

Sunday, June 11, 2006

Danke Vater

Am Dienstag, den 6. Juni 2006, ist mein Vater gestorben, vier Wochen nach seinem achtzigsten Geburtstag.
Gestern haben wir seinen Körper in die Erde gelegt.
Er selbst ist schon längst bei Gott.
Ich bin dankbar für sein Leben und all das, was er in mich und uns alle investiert hat.
Über die Traueranzeige haben wir einen Vers aus den Psalmen gesetzt, der sein Leben charakterisiert:

"Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt!"
Psalm 26, 8

In allem Wechsel seines Lebens - von Labes in Pommern, wo er geboren wurde, über die Kriegsgefangenenjahre in Ägypten - er war mit 17 Jahren eingezogen worden -, über Duisburg, wo er meine Mutter kennen lernte und unsere Familie wohnte und Mettingen bei Osnabrück, wo sie die letzten fast 18 Jahre lebten - zog sich das durch: Vater wollte dort sein, wo Gottes Haus ist, wo Menschen an Gott glauben und als Christen gemeinsam lebten und feierten, Freuden und Leiden miteinander teilten.

Geboren als achtes von elf Kindern war er von Anfang an gemeinschaftsfähig.

Ich danke Gott für so einen Vater und danke ihm und meiner Mutter, die jetzt mit 82 Jahren einen neuen Lebensabschnitt durchleben muss, für alles.

p.s. Die letzten Wochen waren von vielen Fahrten nach Mettingen gekennzeichnet. Die Tage nach dem Tod war ich bei meiner Mutter und unterstützte sie in allen praktischen Dingen.